Kryptowährung tauschen

Bitcoin ist nur eine der inzwischen hunderten Kryptowährungen. Zum Beispiel gibt es Litecoin, Ethereum, Pivx, Stratis, Neo und und und.

Und natürlich kann man diese  Kryptowährungen untereinander tauschen, um seine Stratis z. B. in Gamecoin zu wechseln. Sehr einfach geht es mit changelly.com

Man wählt seine Währung, die man hat und danach die, welche man dafür bekommen möchte. Bestätigt das ganze, gibt seine Empfangsadresse ein und sendet dann an eine zur Verfügung gestellte Adresse den gewünschten Wert der  ursprüngliche Währung.

  • Wer Währungen mit Kreditkarte bezahlen möchte, sollte dafür ein einen anderen Diensteanbieter verwenden, da dann die Gebühren unverschämt hoch sind. 

Ich habe Bitcoins gekauft

Da habe ich mich vor ein paar Wochen tatsächlich mit Bitcoins eingedeckt. Doch wie kam es dazu?

Im Grunde war (und bin immer noch) auf der Suche nach Investitionen, damit ich möglichst bald in eine umweltfreundlichere Mobiliät einsteigen kann (mehr dazu in einem eigenen Beitrag). Dabei bin ich bei Aktien gelandet und darüber dann zu Cryptowährungen gelangt. Der Bekanntheitsgrad von Bitcoin ist ja dank dem „RansomVirus“ extrem in die Höhe geschnellt – und der Kurs der Währung ebenfalls. Ich war schon einigermaßen geschockt, als ich Anfang Juni 2017 den aktuellen Kurs von über 2000 EUR pro Bitcoin gesehen habe.

Also habe ich mich ein wenig in die Thematik eingelesen. Und um da ersteinmal durchzusteigen ist schon ein kleines Studium nötig – da gibt es eine Blockchain, ein Dezentrales System, Miner, Wallets, Exchanges und vieles mehr.

Da ich so ein Android-Anhänger bin, habe ich natürlich ersteinmal im Google-Play Store nach einer Bitcoin -App gesucht. Durch vorherige Recherche wurde war mir bewußt, dass ich eine sogenannte Wallet benötige. Diese Brieftasche – analog zum analogen Geld – wird benötigt, um die Bitcoins aufzubewahren bzw. zu verwalten.

Ein Bitcoin besteht aus einer öffentlichen Adresse wie z.B. 1HyucLZPsqBM1kBMnVu8jSMjdeHm6SrYKe und einem Privaten Schlüssel (Private Key). Die öffentliche Adresse ist quasi die Kontonummer eines Girokontos, auf das man einen bestimmten Betrag überweisen kann. Der Private Schlüssel entspricht der PIN-Nummer, dem Zugang zu seinem Konto. Mit diesem Privaten Schlüssel kann man dann die gewünschten Beträge überweisen – und daher sollte man diesen Schlüssel auch schön unter Verschluss halten und wirklich niemandem mitteilen. Wenn man im Besitz des privaten Keys ist, ist man im Besitz der sich darauf befindlichen Werte und kann diese ausgeben.

Doch zurück zu meiner digitalen Geldbörse, die ich dann auch recht schnell im Play Store gefunden habe. Es war die von blockchain.info.

Ersteinmal musste ich mich anmelden – und Sicherheit wird hier sehr groß geschrieben. Man erhält eine Wallet-ID – und  mit dem Passwort, der Email-Adresse und einer SMS- und Email-Verifikation ist es fast unmöglich, als aussenstehende Person auf das Konto zuzugreifen. Zusätztlich wird ein Konto-Backup angeboten, das in jedem Fall durchgeführt werden sollte. Aber keine Angst. Das muss man einmal machen und gilt für immer.

Bei diesem Konto-Backup werden die eigenen Bitcoin-Adressen mit einer sogenannten Passphrase geschützt. Sollte man wirklich einmal sein Kennwort, sein Emailadresse oder sein Handy verlegt haben, kann mit der Passphrase, die aus zwölf Worten besteht, das Konto bzw. die Coins wieder hergestellt werden. Hier gilt: Diese zwölf Worte müssen handschriftlich auf ein Zettel (Blockchain.info bietet einen Vordruck an) geschrieben werden und dann muss dieser Zettel ebenfalls vor fremden Blicken und Zugriffen in Sicherheit gebracht werden. Am besten in einen Treso legen. Mit dieser Passphrase kann jeder – wirklich jeder Mensch auf der Welt das Konto einsehen und die Bestände herrausholen!

Nachdem nun dieser ganze Wust mir ungewohnter Sicherheit durch geführt wurde, ging es daran, die ersten Bitcoins zu organisieren. Dazu bietet die App (bzw. auch die Webseite) die Möglichkeit über einen Zahlungsdienstleister (Coinify) einen gewünschten Betrag bis erstmals täglich maximal 300 € in Bitcoin zu tauschen. Sobald man seine Zahlungsdaten hinterlegt hat, kann es auch schon losgehen.

Ich habe zum testen anfänglich 15€ investiert – und wurde direkt mit den Gebühren konfrontiert. Für Bitcoins im Gegenwert von 14,61 € habe ich 15,45€ bezahlt. Diese Gebühr fällt dafür an, dass der einmal Coinify seine Dienstleistung aufrechterhalten kann und des weiteren, dass die Miner Ihre Computer(farmen) bezahlt bekommen. Zum Thema Miner werde ich mich noch ausführlicher auslassen – nur soviel an dieser Stelle: Die sind dafür da, das das System Bitcoin bzw. Blockchain überhaupt funktioniert.

Juhuu, ich war somit im Besitz meiner ersten Bitcoins. Wobei Bitcoins eine echte Übertreibung ist.  Es handelt sich dabei um einen Bruchteil eines Bitcoins – um genau zu sein: es sind exakt 0,0659685 Bitcoin 🙂

Am heutigen Sonntag, 06.08.2017 liegen diese im Übrigen bei rund 18,-€, waren aber zwischenzeitlich auch bei 13€. Der Trend geht aber akutell eher nach oben.

Seit dem habe ich noch weitere EUR in BTC getauscht und mich weiter informiert, wie man BTC sicher aufbewahrt. Darüber und  wie man z.B. durch eine kleine Investition Cryptowährungen generiert, ohne weiteres Zutun, werde ich in nächster Zeit mehr auf dieser Seite berichten.